Early Birds XL: „Assetmanagement in Abwasserwirtschaft und Wasserversorgung – Mehr Wissen über Anlagen“

Assetmanagement– wozu, weshalb, wieso und wie am besten – mit Mehrwerten für alle. Im Early Birds geht es am 09.12.2021 darum, wie es andere machen und es geht darum, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen –

Mit Beiträgen der StEB Köln, der RWE Power AG und der Gelsenwasser AG

 

Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR

Die StEB Köln haben zur Steuerung der Re-Investitionsbedarfe und zur Sicherstellung des Betriebs Anlagen und Prozesse standardisiert und digital erfasst. Der Asset Bericht wurde unter schrittweiser Beteiligung und Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt. Dieses Vorgehen hat sich bewährt, weil so von Anfang an über Hintergründe und Erfordernisse wie auch fachliche Aspekte gut informiert und die Asset-Bewertungen und Risiko-Einschätzungen gemeinsam weiterentwickelt werden konnten. Herr Christoph Weith erläutert uns den Prozess zur digitalen Erfassung am Beispiel des Anlagenzustands einer der Kläranlagen der StEB Köln.

 

RWE Power AG

Mit der Einführung des Projekts PROWA hat die RWE Power AG einen ortsungebundenen Blick auf ihre wasserwirtschaftlichen Anlagen bekommen, den sonst nur die Prozessleittechnik vor Ort oder die Rechner der Betriebsüberwachung bieten konnten.

Herr Paul Stanischöwsky stellt uns die Funktionalitäten von PROWA „Live“ im System vor und beschreibt uns die Entwicklung von einem Projekt für wenige wasserwirtschaftliche Anlagen, bis hin zu einer bereichsübergreifenden Lösung die heute auch Anlagen aus dem Tagebau und Kraftwerke einschließt.

 

Gelsenwasser AG

Gelsenwasser hat bereichs- und spartenübergreifend sein Asset- und Instandhaltungsmanagement in einer einheitlichen und durchdachten Instandhaltungs-IT-Systemlandschaft umgesetzt.

Neben den offensichtlichen Vorteilen wie Effizienzsteigerungen, durchgängig digitalen Workflows, ökologischen Vorteilen und hoher Transparenz ergeben sich weitere Vorteile dieses Ansatzes: Die Betriebe schätzen den hohen Standardisierungsgrad und sowohl Prozesse als auch Verantwortlichkeiten sind klar definiert. Das sinnvolle Strecken von Wartungszyklen schont perspektivisch Ressourcen. Das Asset Management hat einen guten Überblick über Zustand und Erneuerungserfordernis und die IT kann die Weiterentwicklungen nachhaltig in einem klar definierten System umsetzen. Im Gesamtunternehmen dient ein einheitliches Berichtswesen für einen gemeinsamen Blick auf die steuerungsrelevanten Größen.

 

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch, Ihre Erfahrungen und Fragen.

Referenten

Christoph Weith
Dr. Stefan Sanft
Philipp Thomas
Paul Stanischöwsky

Datum

Dez 09 2021
Vorbei!

Uhrzeit

9:00 - 11:00

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